Backstube mit Büro und Café

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Das Bauvorhaben

Der neue Firmensitz der Bäckerei Rothe mit Backstube, Café, Lagerhalle und Büros ist einer der größten Holzbauten in der Region. Das Traditionsunternehmen versorgt von dort seine Filialen und das zugehörige Café mit Backwaren. Der Standort im Technologiepark Kalteiche setzt sich zusammen aus einem klassischen Hallenbau und einem dekorativen Bau mit Büro und Café. Der Werkstoff Holz erfüllt in beiden Fällen die sehr unterschiedlichen Anforderungen der Gebäudetypen. Die natürlichen Holzoberflächen schaffen eine Wohlfühlatmosphäre im Café. Im Bereich der Backstube punktet Holz mit seinen diffusionsoffenen, feuchtigkeitsregulierenden und wärmebeständigen Eigenschaften.

„Natürlichkeit und Backhandwerk – das geht schon gut zusammen“

„Wir empfinden, dass Holz besser zu uns Bäckern passt. Es hat für uns als Handwerker einfach eine bessere Haptik, eine bessere Anmutung, eine andere Natürlichkeit. Und Natürlichkeit und Backhandwerk das geht schon gut zusammen.“

Holger Rothe, Bäckerei Rothe

Zukunftsperspektive und optimale Verkehrsanbindung

Die Bäckerei Rothe schaut auf eine mehr als 150 Jahre alte Tradition zurück und auch heute noch wird ein Großteil der Backwaren nach überlieferten Rezepten hergestellt. Der alte Standort im Ortskern von Niederdresselndorf ist über die Jahre gewachsen, die Produktionsabläufe auch, auf drei Ebenen und sehr verschachtelt.  „Die Abläufe, die wir dort hatten, waren nicht optimal", erzählt Holger Rothe. "Um auch den Verkaufsstellen gerecht zu werden und alle entsprechend mit Backwaren und Snacks versorgen zu können, brauchten wir einfach eine Perspektive für die Zukunft. Wir brauchten bessere Herstellmöglichkeiten. Und das haben wir mit unserem neuen Firmensitz realisiert.“
Direkt an der B54 gelegen, nur 500 m von der Autobahn entfernt, ist die Verkehrsanbindung des neuen Standorts ideal. Schätzungsweise 25.000 bis 30.000 Fahrzeuge kommen an einem Tag vorbei. „Hier werden wir als Bäckerei Rothe auch mit dem gesamten Gebäude ganz anders wahrgenommen.“

Wohlfühlatmosphäre lädt ins Café ein

Der Neubau setzt sich zusammen aus einem klassischen Hallenbau und einem lichtdurchfluteten Bau des Cafés mit großformatigen Glasflächen. Gebäudeteile mit völlig unterschiedlichen Ansprüchen. Der Hallenbereich muss funktionell sein und das Café dekorativ und einladend. Für Holger Rothe ist klar: „Ich glaube wir haben das mit dem Werkstoff Holz in beiden Bereichen gut lösen können. Gerade wenn man sich jetzt hier im Café umschaut. Die natürliche Atmosphäre das bringt auch eine Wohlfühlatmosphäre. Im Bereich der Backstube haben wir damit technische Eigenschaften, die wir mit anderen Materialien nicht hätten haben können.“

Das Bäckerhandwerk und der Werkstoff Holz

Darüber hinaus haben sich Holger Rothe und sein Team die Frage gestellt, wie die ideale Backstube aussieht: „Zuerst haben wir überlegt, was für Materialien haben welche Eigenschaften. Und dann sind wir von der anderen Seite rangegangen. Welches Material braucht man, um den Eigenschaften dessen, was man herstellen möchte, gerecht zu werden? Wir stellen Backwaren her, das heißt, wir brauchen einen Werkstoff, der in der Lage ist Feuchtigkeit aufzunehmen, Feuchtigkeit auch wieder abzugeben. An dem Punkt sind wir irgendwann auf Holz gekommen. Gerade im Bereich der Öfen entstehen sehr hohe Temperaturen um die 70°C. Welches Material macht sowas am problemlosesten mit – in Verbindung mit Feuchtigkeit? Und wenn man sich dann an das Thema Sauna erinnert. In der Sauna haben wir keinen Beton. In der Sauna haben wir Holz, weil das Material gerade diese Eigenschaften perfekt abbildet.“

Passgenauigkeit des Holzbaus spart Bauzeit

Die großen Elemente, die vormontiert auf der Baustelle angekommen sind, mussten nur zusammengesteckt werden. „Es war beeindruckend, mit welcher Genauigkeit und letztendlich auch mit welcher Geschwindigkeit das Gebäude durch diese Elemente fertiggestellt werden konnte“, erinnert sich Holger Rothe an die Bauzeit. „Von der Planung bis zur Montage setzen wir auf Digitalisierung. Dadurch erreichen wir ein Höchstmaß an Präzision und Planungssicherheit“, erklärt Sven Russ.

Nachhaltigkeit – auch eine Frage des Ressourceneinsatzes

„Nachhaltigkeit spielt schon lange eine große Rolle in unserem Betrieb“, erzählt Holger Rothe. „2014 haben wir an einem Projekt namens Ökoprofit teilgenommen, bei dem es um den ressourcenschonenden Einsatz von Strom, Wasser, Gas und Personal ging. Wir haben verschiedene Alternativen für den Neubau durchgerechnet und uns dann für Holz entschieden. Die Nachhaltigkeit und der Ressourceneinsatz sind ganz anders zu bewerten als bei einem Gebäude, das komplett in Beton gebaut ist.“
Holger Rothe erzählt, dass das der eine Teil sei, warum er sich für Holz entschieden hat. Letztendlich sei es aber auch die Erfahrung gewesen, die er vorher gemacht habe. „Vielleicht ist es auch ein persönliches Faible, dass man sagt: Der Werkstoff Holz, der passt gut zu uns als Handwerker. Der passt zu uns, zu einer Natürlichkeit. Der entspricht auch einem gewissen Lebensgefühl und deswegen haben wir uns für diesen Werkstoff Holz entschieden.“

Weitere Informationen

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Technische Details

Abmessungen: 75 x 35 m (Verkaufsfläche ca. 500m², Bürofläche ca. 500m², Produktion ca. 1000m², Lager ca. 600m²) (2600 m²)
Bauweise:Elementbau, Holzrahmenbauweise
Fassade: Pfosten-Riegel-Glas- und Eternitfassade
Planung: Euteneuer Architekten, Neunkirchen
Bauherr: Rothe Besitz GmbH & Co. KG, Burbach

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